Taranteln fühlen sich im Burgenland wohl

08. September 2026

Die Südrussische Tarantel hat in den vergangenen Jahren im Burgenland ein neues Zuhause gefunden. Sie werden bis zu vier Zentimeter lang und besonders an milden Herbsttagen sind sie gerne in Gärten, Häusern und Kellern aktiv.

Foto Wassertropfen auf Halm

Auch wenn die Südrussische Tarantel auf den ersten Blick bedrohlich wirkt, eigentlich ist sie, genauso wie die Schwarzbäuchige Tarantel, für Menschen harmlos. Dass man sie derzeit öfter zu Gesicht bekommen kann, liegt daran, dass die Männchen gerade auf der Suche nach einer Partnerin sind.

„Die Südrussische kommt häufiger im Nordburgenland vor, während die Schwarzbäuchige eher im Süden vorkommt“, so Carolina Trcka-Rojas vom Naturschutzbund Österreich.

Naturschutzbund bittet um Mithilfe

Wie viele Tiere es derzeit im Burgenland gibt, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Bis jetzt sind 47 Meldungen der Südrussischen Tarantel und 31 Meldungen der Schwarzbäuchigen Tarantel bekannt. Von einer Invasion kann man laut Trcka-Rojas nicht sprechen: „Diese Taranteln breiten sich komplett natürlich bei uns aus und die Zahlen der Tiere sind jetzt noch nicht so hoch, dass sie das Ökosystem verändern würden.“

Sieht man eine derartige Spinne, bittet der Naturschutzbund um eine Meldung mit Foto an naturbeobachtung.at. Danach sollte man die Tiere lebend ins Freie bringen.

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Quelle

Taranteln fühlen sich im Burgenland wohl - burgenland.ORF.at