Aliens - Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft

Die Ausstellung „Aliens – Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft“ im Landesmuseum Niederösterreich ab 14. März zeigt, wie Neobiota nach Österreich gelangten und welche Auswirkungen dies für Menschen, Pflanzen und Tiere hat. Kuratiert wird die Ausstellung von Wolfgang Rabitsch und Franz Essl vom Umweltbundesamt. 

Geografische, klimatische und ökologische Barrieren kennzeichneten einst die Zusammensetzung von Arten in den jeweiligen Gebieten. Kontinente, isolierte Inseln, aber auch Seen und Gebirge beherbergten spezielle lebensraumangepasste Arten. Durch den weltumspannenden Gütertransport sind diese natürlichen Ausbreitungsbarrieren äußerst durchlässig geworden. Zahlreiche Tier-, Pilz- und Pflanzenarten wurden und werden vom Menschen absichtlich oder unabsichtlich in Gegenden transportiert, die sie aus eigener Kraft nicht erreichen könnten, manche von ihnen haben sich im neuen Areal gut etabliert.

Die Ausstellung zeigt, auf welchen Wegen die rund 2000 in Österreich bekannten Neobiota zu uns gelangt sind und was die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Auswirkungen dieses weitreichenden Prozesses für Menschen, Pflanzen und Tiere bedeuten.

Aliens – Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft
14. März 2010 bis 13. Februar 2011
 Landesmuseum Niederösterreich, Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 09.00 bis 17.00 Uhr

Eröffnung 13. März 2010
Eröffnungsrede Mag. Georg Rebernig
Kuratoren: Dr. Wolfgang Rabitsch und Dr. Franz Essl

Letzte Änderung: 25.02.2010