Sparkling Science ist ein junges Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, das einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet.
Die Besonderheit des Programms: In den großen Forschungsprojekten arbeiten WissenschafterInnen Seite an Seite mit Jugendlichen, wobei die jungen KollegInnen nicht nur als ZuschauerInnen eingebunden sind sondern aktiv Teilbereiche der Forschung übernehmen und eigenständig bearbeiten.
Geforscht wird an aktuellen Forschungsfragen aus den unterschiedlichsten Themenfeldern. Von Mechatronik über Molekularbiologie bis Migrationsforschung, von Akustik über Biometrik bis zur Literaturwissenschaft.
Die Schülerinnen und Schüler bringen als JuniorkollegInnen wichtige Anregungen in den Forschungsansatz ein, sie wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, machen Befragungen, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den Wissenschafterinnen und stellen die Ergebnisse an Schulen, an Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor.
Diese Kombination hochwertiger Forschung mit Nachwuchsförderung bereits an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität erweist sich als außerordentlich erfolgreiches Win-Win-Modell, das Barrieren abbaut und aus dem bleibende institutionelle Partnerschaften entstehen. Die Rückmeldungen aus den laufenden Projekten sind außerordentlich positiv und die bevorstehende nächste Ausschreibung des Programms wird sowohl in wissenschaftlichen Kreisen als auch von Seiten der Schulen mit großem Interesse erwartet.
Quelle:
Sparkling Science (Zugriff am 25.11.2009)