Die nationale Biodiversitäts-Kommission wurde vom ehemaligen Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie eingesetzt. Die Kommission umfasst Vertreter und Vertreterinnen der Verwaltung (Bundesministerien und Landesdienststellen), der Wissenschaft sowie der Nichtregierungsorganisationen.
Die erste Sitzung der Biodiversitäts-Kommission fand am 13. Juni 1996 statt, in den folgenden Jahren wurden mehrere Sitzungen pro Jahr einberufen.
Zu den Aufgaben dieser Kommission zählen die Koordination und Abstimmung der zahlreichen Aktivitäten und Programme zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt sowie die Förderung des entsprechenden Informationsflusses.
Die österreichische Biodiversitätskommission erarbeitete 1998 die Österreichische Strategie zur Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Diese Strategie wurde in einem zweistufigen Verfahren evaluiert und 2005 aktualisiert. Ebenfalls 2005 wurde von der Kommission bereits der dritte nationale Bericht Österreichs zum Übereinkommen über die Biologische Vielfalt verfasst.