Agenda 21 - Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert

Der weltweite Raubbau an den natürlichen Ressourcen, die zahlreichen zunehmenden Störungen der Ökosysteme zeigen deutlich auf, dass ökologisches Gleichgewicht und der Schutz der biologischen Vielfalt nur dann erreicht werden können, wenn parallel ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit gleichrangig angestrebt werden.

Die Ungleichheit zu zwischen Arm und Reich nimmt zu, sowohl auf globaler Ebene (reiche Industrieländer, arme Entwicklungsländer) als auch auf lokaler Ebene (ungleiche Verteilung von Vermögen, Einkommen, Macht und Einfluss) in den einzelnen Staaten oder Regionen. Diese zunehmende Ungleichheit ist im Zuge der Globalisierung zu einer der Hauptursachen für den Raubbau an der Natur und die Störung der Ökosysteme geworden.

Nachhaltige Entwicklung kann sich daher nicht nur vorrangig auf den langfristigen Schutz von Umwelt und Ressourcen beziehen. Sie muss gleichermaßen auch soziale und ökonomische Ziele verwirklichen.

Die "Agenda 21" ist ein Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert. Sie bezeichnet das im Juni 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossene Schlussdokument. Es wurde von 179 Staaten unterzeichnet.  

Die Agenda 21 spricht mit ihren 40 Kapiteln alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung an. Das Handlungsprogramm verfolgt das Ziel, die Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen für jetzige und künftige Generationen durch eine nachhaltige Entwicklung zu sichern bzw. wieder herzustellen ("sustainable development").

Hinweis: Der obige Text wurde in enger Anlehnung an den Inhalten folgender Webseiten erstellt:

 http://www.agenda21-treffpunkt.de/info/nachhalt.htm, Zugriff am 26. Mai 2008

 http://www.agenda21-treffpunkt.de/info/agenda21.htm, Zugriff am 26. Mai 2008

 

Letzte Änderung: 26.05.2008