Film-Tipps

Plastic Planet

NEU:  Plastic Planet

Plastik ist billig und praktisch. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wusstest du, dass du Plastik im Blut hast? Regisseur Werner Boote zeigt in seinem Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?

 Let’s make MONEY
Der Film "Let's make MONEY" von Erwin Wagenhofer folgt dem Weg des Geldes zu spanischen Bauarbeitern, afrikanische Bauern oder indische Arbeitern, die unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.

 Unsere Erde - Der Film
Der Film ist eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens und die atemberaubende Schönheit unserer Erde. Nach fünf Jahren Dreharbeit zeigt der Film die unglaubliche Pracht der Natur, ihre Brutalität und was wir Menschen verlieren können, wenn wir so weiterwirtschaften wie bisher.

 Nanuk der Eskimo
Der Dokumentar-Film wurde 1922 vom Amerikaner Robert J. Flaherty produziert. Die Anfangssequenz zeigt das von Eisschollen bedeckte Meer, bis wir schließlich Nanuks Familie vorgestellt bekommen. In einer unfreiwillig komischen Szene sehen wir, wie viele Menschen und Tiere in ein Kajak passen. Dann folgen Bilder aus dem Eskimo-Alltag: Nanuk präpariert sein Boot, baut ein Iglu, geht auf die Jagd. Mit seinen Fellen begibt er sich zum Trading Post, um zu handeln, denn so unberührt diese Kultur auch zu sein scheint, vom "weißen Mann" war sie auch Anfang des letzten Jahrhunderts nicht mehr verschont.

 Die Wüste lebt
„Die Wüste lebt" ist eine Entdeckungsreise in das unbekannte Reich der Natur, die voller Wunder ist. Der Film zeigt den unerbittlichen Kampf ums Überleben, romantisches Liebeswerben, possierliche Spiele und grausame Beutezüge. Der Film wurde bereits 1953 von James Algar in den USA gedreht.

 Darwin's Nightmare
Der Film „Darwin's Nightmare" ist vom  Tiroler Regisseur Hubert Sauper. In den sechziger Jahren setzten Wissenschaftler im Viktoria See in Ostafrika eine fremde Fischart aus. Es war ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der räuberische Nil-Barsch hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten. Achtung: Dieser Film geht unter die Haut! Ab 12 Jahren.

Peter Wagenhofer
"We feed the world"-Poster.

 We feed the World
Film von Erwin Wagenhofer: Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot weg geworfen, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar werden, vor allem in Lateinamerika, Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut. Daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Mit dem Film begibt sich Erwin Wagenhofer auf die Suche nach unseren Lebensmitteln. Die Suche führt ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich. Achtung: Ab 12 Jahren.

 

 Eine unbequeme Wahrheit
In der Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" erleben wir einen Menschen, der mit großem Engagement über Mythen und Missverständnisse beim Thema globale Erwärmung aufklärt und Vorschläge zur Abhilfe macht:  Al Gore, einst Vizepräsident der USA, präsentiert mit Witz, Humor und Hoffnung verblüffende Fakten und Zusammenhänge über den, wie er es nennt, „globalen Notfall".

 Der Güne Tod
Film „Der Grüne Tod" über die Macht der Medien am Beispiel eines (fiktiven) Neophyten, einer eingebürgerten Art. Der Film ist aberwitzig! Eine der Schöpferinnen dieses kleinen Kunstwerks ist Kommunikationswissenschafterin und Kräuterpädagogin.

 Deep Blue
Zwanzig spezialisierte Kamerateams arbeiteten an diesem Film, belichteten mehr als 7000 Stunden Filmmaterial, besuchten im Laufe von fünf Jahren mehr als 200 Drehorte auf der ganzen Welt und tauchten in gepanzerten Mini-U-Booten bis zu 5000 Meter in die Tiefe. Die Zuschauer werden mitgenommen auf eine Reise in die unendlichen Weiten unserer Ozeane und ihrer Bewohner.

 Nomaden der Lüfte
Manchmal sehnen sich Menschen danach, wie die Zugvögel im Herbst, einfach in andere schönere Gefilde zu ziehen. Diese Idee eines Traumes, hat Jaques Perrin hier in „Nomaden der Lüfte" verwirklicht. Der Zuschauer kann die Reise der unterschiedlichsten Zugvögel miterleben. Auch wenn die meisten Vögel nicht in warme Gefilde ziehen.

 Die Reise der Pinguine
Bei 40 Grad Kälte kuscheln sie sich eng aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen. Sie paaren sich immer nur mit einem Partner und kümmern sich aufopferungsvoll um ihre Jungen. Der Kinofilm von Luc Jacquet über den Lebenszyklus der Kaiserpinguine fasziniert.

 Über Wasser
Die österreichische Filmdokumentation "Über Wasser" des Regisseurs Udo Maurer erzählt in drei Kapiteln aus drei unterschiedlichen Teilen unserer Erde von der existentiellen Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit. Ein scheinbar banales und selbstverständliches Faktum wird so zu einer spannenden und unmittelbaren Erzählung vom alltäglichen Kampf ums Überleben.

 Gorillas im Nebel  
Der Spielfilm beruht auf der wahren Geschichte der Zoologin und Verhaltensforscherin Dian Fossey und ihren Studien zum Verhalten von  Gorillas. Die US-amerikanische Wissenschaftlerin kam 1967 nach Ostafrika, um dort das Leben der vom Aussterben bedrohten Berggorillas zu studieren.
Achtung: Dieser Film geht unter die Haut! Ab 12 Jahren.

 The day after tomorrow  
Der Film, der den Klimawandel auf die Spitze treibt: Tornados fegen durch Los Angeles, ein gigantischer Schneesturm erdrückt Neu Dehli, riesige Hagelkörner zerstören Tokio etc. 
Achtung:  Ab 12 Jahren.

Letzte Änderung: 14.12.2009